Agenda 21
Auf dieser Seite stellen wir die Agenda 21 und die Rolle des FUU e. V. darin vor.
Die Agenda 21 steht für “Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert”. Sie wurde am 14. Juni 1992 auf der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung (UNCED) in Rio de Janeiro formuliert und von 178 Staaten unterzeichnet.
Wie in der Präambel der globalen Agenda 21 verankert, ist das Ziel die Umsetzung einer nachhaltigen Entwicklung (sustainable development, im dt. auch dauerhafte oder zukunftsfähige Entwicklung), die die Bereiche ökologische, ökonomische, soziale und kulturelle Nachhaltigkeit einbeziehen und miteinander in Einklang bringen soll.
Vier Dimensionen der Nachhaltigkeit müssen dabei gleichberechtigt nebeneinander stehen:
- Soziale Verteilungsgerechtigkeit und Gleichberechtigung
- Ökonomische Nachhaltigkeit
- Ökologische Tragfähigkeit
- Die Berücksichtigung des Bedarfs zukünftiger Generationen
Somit wird deutlich, dass es falsch ist, Nachhaltigkeit lediglich mit Umweltschutz gleichzusetzen, wie es häufig getan wird. Eine solche Sichtweise berücksichtigt wesentliche Punkte nicht und greift zu kurz.
Die Umsetzung dieser Ziele muss auf verschiedenen Ebenen (global, national, regional und kommunal) erfolgen. Die unterste und damit bevölkerungsnächste Ebene wird in Kapitel 28 “Initiativen der Kommunen zur Unterstützung der Agenda 21” angesprochen:
Jede Kommunalverwaltung soll in einen Dialog mit ihrer Bevölkerung, örtlichen Organisationen und der Privatwirtschaft eintreten und eine kommunale (lokale) Agenda 21 beschließen. Durch Konsultation und Herstellung eines Konsenses sollen die Kommunen von ihren Bürgerinnen und Bürgern lernen und die erforderlichen Informationen für die Formulierung der am besten geeigneten Strategien erlangen. Durch den Konsultationsprozess soll das Bewusstsein der Haushalte bzw. Referate (der Verwaltung) für Fragen der nachhaltigen Entwicklung geschärft werden.
Die Aktivitäten des FUU e. V. zielen in erster Linie auf diese kommunale/lokale Ebene der Agenda 21:
- Teilnahme am Initiativkreis für eine Lokale Agenda 21 in der Stadt Würzburg
- Unterstützung von unterfränkischen Kommunen bei Agenda-21 Prozessen und Agenda-21-Projekten
- Mitarbeit und Moderation im Arbeitskreis “Wirtschaft, Arbeit, Bildung” (AK 3) des Landkreises Würzburg seit November 1998
- Koordinierung von Erfahrungsaustausch und Know-how-Transfer zur Agenda 21 in Unterfranken (Erfahrungsaustausch unter Mitarbeitenden in der Kommunalen Agenda 21)
- Teilnahme an der Arbeitsgruppe Kommunikation von Stadt und Landkreis Würzburg
- Kontakt für den Arbeitskreis “Nachhaltige Wirtschaft” der Stadt Würzburg
- Mitwirkung und Teilnahme an verschiedenen Veranstaltungen zum Thema Agenda 21
